Häufig gestellte Fragen

Fragen zur Geburt rund um den Coronavirus

Gehöre ich als Schwangere zur Risikogruppe und bin gefährdeter als andere Frauen, am Coronavirus zu erkranken?

Schwangere scheinen nicht anfälliger für eine SARS-CoV-2 (Corona) Infektion zu sein als nicht schwangere Frauen. In der Regel verläuft die Infektion milde, der Schwerpunkt liegt im 3. Trimenon (letzte 3 Monate). Schwere Verläufe sind öfter zu erwarten bei älteren Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Langzeiterkrankungen. Sollte schon vor einer Schwangerschaft eine Herz- oder Lungenerkrankung bestehen, kann dies das Risiko auf das Auftreten einer Komplikation bei einer Atemwegsinfektion wie Corona erhöhen.

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf mein Baby, wenn bei mir eine Infektion diagnostiziert wurde?

Corona ist ein sehr neues Virus, das bedeutet, wir lernen gerade erst, wie die Krankheit verläuft und welche Folgen sie für uns hat. Es gibt aktuell keinen Hinweis darauf, dass Corona das Risiko auf eine Fehlgeburt erhöht. Es gibt darüber hinaus wenig Hinweise auf eine Ansteckung im Mutterleib. Man geht eher von einer Infektion nach der Geburt aus.

Bei 40 Kindern von infizierten Müttern gab es keinen Virusnachweis im Fruchtwasser, der Plazenta, dem Nabelschnurblut. Auch im Vaginalsekret und der Muttermilch wurde bisher kein Corona nachgewiesen.

Daher wird international davon ausgegangen, dass der Virus nicht zu Anomalien beim Fetus führt.

Was kann ich tun, um mein Risiko, am Coronavirus zu erkranken, zu verringern?

Das Wichtigste ist es, die Hände regelmässig und lange genug zu waschen (30 Sekunden), sobald Sie nach Hause oder an den Arbeitsplatz kommen. Vermeiden Sie auf alle Fälle Kontakt zu allen Personen, auch Familie, die eine Erkältungs-krankheit oder Fieber haben. Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Menschen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass Sie das Haus verlassen.

Darf eine Begleitperson während der Geburt und im Wochenbett anwesend sein?

Aufgrund des strikten Besuchsverbots gestatten wir lediglich eine Begleitperson, die sowohl bei der Geburt als auch im Wochenbett in unseren Familienzimmern anwesend sein darf. Hier gilt die klare Weisung, dass die Begleitperson mit Eintritt ins Spital dieses erst wieder zusammen mit der Mutter verlassen darf. Es ist also nicht gestattet, das Spital z.B. für Erledigungen zu verlassen und dann zurück zu kehren.

Somit ist es wichtig, dass nicht nur die werdende Mutter, sondern auch die Begleitperson bei Eintritt bereits Ihr Gepäck mitbringt.

Ich möchte aktuell nicht ins Spital gehen. Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?

Wir haben unser Angebot für alle Frauen angepasst. Wer aktuell nicht ins Spital kommen möchte, kann unter Frauenklinik@paracelsus-spital.ch Fragen stellen oder einen Termin für eine telefonische Beratung mit unserem Ärzte- und Hebammenteam vereinbaren. Auch das persönliche Gespräch via Videotelefonie wird angeboten.

Darf ich mit einer Corona Infektion im normalen Gebärsaal entbinden?

Wir haben einen separaten «Corona-Gebärsaal» eingerichtet, in dem Patientinnen mit bestätigter Infektion unter Einhaltung strenger Schutzmassnahmen gebären können.

Allgemeine Fragen

Muss ich privat versichert sein um im PSR (Paracelsus-Spital Richterswil) gebären zu dürfen?

Das PSR steht allen Versicherungsklassen offen.

Gibt es eine neonatologische Abteilung / Kinderärzte im Spital?

Wir arbeiten eng mit den Kinderärzten in Richterswil zusammen, die bei Bedarf hinzugezogen werden können. Eine neonatologische Abteilung gibt es nicht im Spital. Sollte ein Kind verlegt werden müssen, arbeiten wir sehr eng mit den Kinderkliniken zusammen.

Kann jederzeit ein Kaiserschnitt gemacht werden?

Ein Kaiserschnitt kann jederzeit durchgeführt werden. Eine Notfallequipe ist rund um die Uhr einsatzbereit.

Kann jederzeit eine PDA (Periduralanästhesie) gemacht werden?

Unsere Anästhesisten sind 24h im Haus. Somit kann jederzeit eine PDA gemacht werden.

Welche Schmerzmittel gibt es?

Zur Schmerzerleichterung bieten wir neben natürlichen Mitteln auch PDA und Lachgas an.

Wieviel Geburten finden jährlich statt?

Aktuell kommen ca. 506 Kinder pro Jahr im PSR zur Welt (Stand 2018)

Gibt es Familienzimmer?

Wir bieten Familienzimmer auf der Wochenbettstation an. Dies bedeutet, dass der Vater bei seiner Familie sein und übernachten kann. Bei grosser Auslastung ist es nicht immer möglich ein Familienzimmer anzubieten. Wir informieren sie gerne über die aktuelle Situation.

Sie haben noch Fragen?

Gerne beantworten wir diese, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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